Ofterschwang

 

 

Ofterschwang wurde 1190 erstmals erwähnt, als seine Kirche vom Kloster Ottobeuren angelegt wurde.

 

Der westlich an Sonthofen angrenzende Erholungs- und Wintersportort (864 m – 1.600 m) darf wegen seiner zentralen Lage als grünes Herz des Oberallgäus bezeichnet werden. Eingebettet in die landschaftlich so reizvolle Hörnergruppe bietet Ofterschwang unbeschränkte Möglichkeiten für erholsame Wanderungen und mühelose Aufstiege zum Panoramaweg, dessen weiträumige Aussicht das ganze Oberallgäu vor dem Besucher ausbreitet.

 

Ofterschwang mit seinen Ortsteilen erfreut sich noch tragfähiger Land- und Forstwirtschaft, sein besonderes Kennzeichen sind die interessanten Landschaftsschutzgebiete Tiefenberger und Ofterschwanger Moos, an die der 18-Loch-Golfplatz „Sonnenalp“ grenzt. Eine Reithalle fehlt ebenso wenig wie weit ausgedehntes, landschaftlich ungemein reizvolles Reitgelände. Auf Frei- und Hallenplätze gibt es die Möglichkeit zum Tennisspiel.  Im Ortsteil Oberzollbrücke lädt der Ofterschwanger Badesee zum Oberallgäuer Strandvergnügen ein.

 

Die Art der überlieferten Kultur und Tradition konnten in Ofterschwang zu einem großen Teil bewahrt werden und wird auch noch gepflegt. Wie überall im Allgäu sind auch in Ofterschwang Brauchtumsfeste ein Bestandteil des dörflichen Lebens. Um den Maibaum, auf dem Berg, im Dorf oder beim Viehscheid im September sind Jodler, Trachtler, Alphornbläser und Blasmusikanten nicht wegzudenken.

 

Ofterschwang ist Skiweltcup-Ort. Im Winter sorgt die längste Beschneiungsanlage Deutschlands am Ofterschwanger Hausberg, dem Ofterschwanger Horn (1.406 m), den ganzen Winter für Schnee vom Gipfel bis hinunter ins Tal. Wenn’s überall schneit, hat man die Qual der Wahl: die (tiefschwarze!) Jägerabfahrt, die Märchenwiese und vieles mehr locken gleichermaßen Alpinfahrer und Snowboarder. Für Langläufer sind 15 km Loipen gespurt. Wer’s noch romantischer mag, wandert über geräumte Wege oder lässt sich mit dem Pferdeschlitten durch die herrliche Landschaft ziehen. Ein besonderes Vergnügen mit einem Schuss Nervenkitzel ist die Fahrt auf der 2,5 km langen Nachtrodelbahn.

 

Ortsteile:

Bettenried, Hüttenberg, Muderbolz, Oberzollbrücke, Sigishofen, Sigiswang, Schweineberg, Tiefenberg, Westerhofen und Wielenberg.

 

Sehenswürdigkeiten:

 

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Kirche Ofterschwang (Schutzpatron Alexander), heutige Form von 1755/60, zierliche Rokokoausstattung

 

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Brückenheiliger Nepomuk von 1776 in Sigishofen mit dem Königsegg-Wappen im Sockel

 

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Tiefenberger Moos

 

 

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