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Die markante Felsenge zwischen den Wänden des
Ochsenbergs im Osten und denen des Schwarzenbergs im Westen,
durch die sich heute die Kreisstraße von Oberstdorf-Tiefenbach
nach Sonthofen führt, nennt man den Hirschsprung. Hier
eröffnet sich der Blick auf das zu Füßen liegende Obermaiselstein und auf
das Grüntenmassiv.
In den Waldungen des Ochsen-
und des Schwarzenbergs wurden noch im vorigen Jahrhundert Luchse
angetroffen, der letzte wurde im Jahre 1835 erlegt. Am Hirschsprung, so erzählt die Sage, soll sich einst ein Hirsch
- von einem Luchs verfolgt - mit einem gewaltigen Sprung über den tiefen
Abgrund gerettet haben. Der Luchs, der dem
Hirsch in seiner Raubgier nachsprang, stürzte zwischen den Felsen in den
Tod. Der springende Hirsch ist das Wappentier von Obermaiselstein.
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