Fischen

 

 

 

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Eine der ältesten Gemeinden im Oberallgäu ist Fischen. Schon 860 von einer St. Gallener Urkunde als „Vis Kingun“ erwähnt, änderte sich im Jahr 906 der Name in „fiskina“. 1126 wurde die erste Kirche St. Verena geweiht, die bis 1391 die einzige Pfarrkirche im oberen Allgäu und im Kleinwalsertal war.

 

Der Heilklimatische Kurort (761 m) liegt vor den Auwäldern der Iller. Im Südosten erhebt sich majestätisch das Rubi- und Nebelhorn. Im Süden schließt sich Deutschlands südlichstes Dorf „Oberstdorf“ mit seinen Bergen an. Südwestlich von Fischen führt der Weg an der Breitachklamm vorbei ins Kleine Walsertal. Im

Westen steht schützend die Hörnergruppe vor dem Tal. Der familienfreundliche Ort hat 12 Ortsteile und ist mit 4 benachbarten Gemeinden zur Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe zusammengeschlossen.

 

Fischen mit seinem natürlichen Charme hat ein gepflegtes Ortsbild, reizvolle Angebote des Einzelhandels in den verkehrsberuhigten Bereichen des Ortskerns und eine leistungsfähige Gastronomie mit gemütlichen Gaststuben. Das nahe gelegene Illertal und die Berge laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Ob gemütlicher Spaziergang im Weidachwald, am Auwaldsee, Radeln an der Iller, Schwäne und Enten füttern am Grund- und Mühlenbach, oder als Petrijünger sein Fangglück versuchend, Ausflüge in Fischen werden vom klaren Wasser immer begleitet. Panoramagenießer schätzen den freien Blick auf den Hauptkamm der Allgäuer Alpen und die Hörnergruppe ebenso, wie die Weite des oberen Illertales.

 

Kulturinteressierte finden in Fischen das Skimuseum, die historische Sägemühle, die Marienkapelle in Maderhalm (1681), die Pfarrkirche St. Verena und die Frauenkapelle. Ein beheiztes Freibad mit großer Wasserrutschbahn, fünf Tennisplätze, ein Sportpark (mit Tennis, Squash, Badminton, Indoor Kartbahn, Sauna, Solarium), das Kurhaus, der Kurpark mit Musikpavillon runden das vielfältige Angebot von Fischen ab. Der bunte Veranstaltungsreigen verteilt sich mit traditionellen Brauchtums- und Kirchenfesten, Waldfesten, Dorffesten, viel Musik und Lockerheit aufs ganze Jahr. Ob Gaudi in geselliger Runde, klassisches Konzert im Kurhaus, Theater vom Feinsten: in Fischen ist immer etwas los.

 

Mit seinen 950 Metern über Normalnull bietet sich das Heilklima in Fischen vor allem bei Erkrankungen der Atemwege, Herz-Kreislaufstörungen, Stoffwechselerkrankungen und zur Rekonvaleszenz an.

 

Ortsteile:

Au, Berg, Burgegg, Höldersberg, Hof, Jägersberg, Kreben, Langenwang, Maderhalm, Ober- und Unterthalhofen, Weiler.

 

Sehenswürdigkeiten:

 

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Pfarrkirche St. Verena mit Empirealtären, Altarbilder von C. Schraudolph und barockem Schnitzwerk, sehenswerte neue Orgel.

 

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Frauenkapelle, erstmals erwähnt im 16. Jahrhundert.

 

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Marienkapelle in Maderhalm, weitere Kapellen der Teilorte.

 

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Obermühlen-Säge von 1508.

 

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Kurhaus von 1989 mit Kurpark.

 

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Gschwenderhaus – Fischinger Heimathaus mit Skimuseum.

 

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Bergpanorama vom Berg und Maderhalm aus.

 

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Malerwinkel mit einmaligem Ausblick auf die Hochalpen und Hörner.

 

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Wasser- und Waldlehrpfad.

 

 

 

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