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Die
Pfarrei Fischen, die älteste überlieferte, bis 1391 auch die
einzige Pfarrei des ehemaligen Bistums Konstanz im oberen Illertal,
umfasste im Mittelalter ein weit größeres Einzugsgebiet als
heute. Die allzu große Entfernung Fischens von seinen Filialen
bedingte 1341 eine erste Abspaltung von Obermaiselstein, der später
noch eine Loslösung des Kleinen Walsertales mit Mittelberg und
Hirschegg (1391) und der Orte Tiefenbach (1499) und Ofterschwang folgte.
Wie
die 907 überlieferte Zugehörigkeit der Pfarrei Fischen zu St.
Gallen, weist auch das bereits im Mittelalter bestehende Patrozinium der
Hl. Verena auf Wurzeln im Schweizer Raum. Die Geschichte der Ägypterin
im Gefolge der Thebäischen Legion, die 344 in Zurzach/Oberrhein,
nordwestlich von Zürich, als Eremit und Wohltäterin der Armen
starb, wurde um 900 von dem St. Gallener Mönch Balbulus
niedergeschrieben. Ihre Verehrung gewann im 10. Jahrhundert rasch an
Bedeutung.
Im Jahr 1126
wurde die erste Kirche St. Verena geweiht. Der spätgotische Bau wurde
1677 verlängert. In ihrer heutigen Form steht die katholische
Pfarrkirche seit 1827. Standort Haupt-/Pfarrstraße.
Sehenswert sind die Empirealtäre, das
barocke Schnitzwerk, die Orgel, Altarbilder von C. Schraudolph mit Werken
von Melchior Eberhard aus Hindelang.
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