Pfarrkirche St. Anton

 

 

 

 

Im Jahre 1796 wurde Balderschwang von der Mutterkirche Hittisau getrennt und zur selbständigen Pfarrei erhoben. An Stelle des alten Holzkirchleins wurde 1836 – 1839 ein neues Gotteshaus (höchstgelegene Pfarrkirche Deutschlands, 1.044 m) gebaut.

 

Der Chorraum, 1963 neu gestaltet, ist ganz dem Kreuzigungsgeschehen gewidmet: Kreuz, Golgatha-Panorama, nach Osten ausgerichtetes Osterfenster mit dem Auferstandenen. Das hochovale Deckenbild im Chor veranschaulicht die göttliche Dreifaltigkeit. Die Seitenaltäre, deren Aufbauten 1999 vom Großdorfer Bildhauer W. Hammerer gestaltet wurden, beherbergen Statuen der Muttergottes und des Hl. Josef.

 

Weitere Skulpturen (alles 19. Jahrhundert) befinden sich an den Wänden: Klara und Franz von Assisi, Antonius von Padua und Magnus (Allgäu-Patron).

 

Das große Deckengemälde im Kirchenschiff zeigt eine Balderschwanger Bittprozession über die die Muttergottes mit Jesusknaben und der Kirchenpatron Antonius wachen.

 

Eine Kostbarkeit stellt die spätbarocke Skulptur des Auferstandenen (um 1785) dar, die von Ostern bis Himmelfahrt aufgestellt wird.

 

 

 

 

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