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Albinger
wurde im April 1945 mit sieben Kameraden von seiner Kompanie in die Normandie
abgeordnet. Als die Soldaten neben ihm im Feuergefecht starben, flehte er
um den Schutz der Gottesmutter. Der Balderschwanger entkam dem sicher
geglaubten Tod.
Nach seiner
Rückkehr verwarf er den ursprünglichen Plan, ein Bildstöckle zu errichten
und folgte dem Wunsch seiner Gäste, die am Sonntag nur ungern den Kirchgang
bis hinunter ins Tal antraten. Kurzum entschloss sich Paul Albinger zum Bau
der Kapelle.
Vom
Zimmermeister des Kirchleins wurde auch der Altar errichtet. An der
Nordwand befindet sich eine Skulpturengruppe der Hl. Familie.
Wandervorschlag:
Vom
Balderschwanger Ortsteil Gschwend und beim Haus Hilde auf dem Lappachalpweg
bis zur Bolgenachbrücke. Nun weiter zur Bodenseehütte. Von dort in
Serpentinen zum Gelbhansekopfgipfel ansteigen. Vom Gipfel weiter zur
Bergwachthütte, vorbei an der Gelbhansekopf-Bergstation, danach erfolgt der
Abstieg zur Köpflehütte. Nach der Einkehr geht es auf dem steilen, aber gut ausgebauten Salamöser Alpweg
in Serpentinen bergab ins Tal und entlang des Bolgenachweges zurück ins
Dorf. Gesamtgehzeit ca. 2 bis 2,5 Stunden.
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