Kapelle zu Ehren der Mutter Gottes zur immerwährenden Hilfe

 

 

 

 

 

Die Kapelle befindet sich in Privatbesitz und gehört zur nebenstehenden Köpflehütte (1.274 m).

 

Das schlichte, aber geräumige Gotteshaus wurde 1953 vom Balderschwanger Paul Albinger errichtet. Der Bau geht auf ein Gelübde zurück.

Albinger wurde im April 1945 mit sieben Kameraden von seiner Kompanie in die Normandie abgeordnet. Als die Soldaten neben ihm im Feuergefecht starben, flehte er um den Schutz der Gottesmutter. Der Balderschwanger entkam dem sicher geglaubten Tod.

 

Nach seiner Rückkehr verwarf er den ursprünglichen Plan, ein Bildstöckle zu errichten und folgte dem Wunsch seiner Gäste, die am Sonntag nur ungern den Kirchgang bis hinunter ins Tal antraten. Kurzum entschloss sich Paul Albinger zum Bau der Kapelle.

 

Vom Zimmermeister des Kirchleins wurde auch der Altar errichtet. An der Nordwand befindet sich eine Skulpturengruppe der Hl. Familie.

 

Wandervorschlag:

 

Vom Balderschwanger Ortsteil Gschwend und beim Haus Hilde auf dem Lappachalpweg bis zur Bolgenachbrücke. Nun weiter zur Bodenseehütte. Von dort in Serpentinen zum Gelbhansekopfgipfel ansteigen. Vom Gipfel weiter zur Bergwachthütte, vorbei an der Gelbhansekopf-Bergstation, danach erfolgt der Abstieg zur Köpflehütte. Nach der Einkehr geht es  auf dem steilen, aber gut ausgebauten Salamöser Alpweg in Serpentinen bergab ins Tal und entlang des Bolgenachweges zurück ins Dorf. Gesamtgehzeit ca. 2 bis 2,5 Stunden.

 

 

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