Riedbergpass

 

 

Der einzige Übergang vom Oberallgäu (Fischen) in den Vorderen Bregenzerwald (Hittisau) ist die zwischen 1956 und 1962 gebaute Kreisstraße über den Riedbergpass. Auf diesem Weg liegen noch die beiden deutschen Orte Obermaiselstein und Balderschwang.

 

Von Fischen aus verläuft die Passstraße in westlicher Richtung entlang der Schönberger Ach. Im Norden erhebt sich der 1.712 m hohe Wannenkopf, im Süden der 1.679 m hohe Besler. Hinter der Passhöhe verläuft die Passstraße in nordwestliche Richtung zwischen dem 1.787 m hohen, namensgebenden

Riedberger Horn im Nordosten, dem 1.630 m hohen Piesenkopf im Süden und dem 1.552 m hohen Hochschelpen im Westen.

 

Der Riedbergpass ist Deutschlands höchste und steilste Passstraße, weist sie doch auf der Ost- als auch auf der Westseite des Passes Steigungen mit bis zu 16 % auf. Trotzdem zählt der Riedbergpass zu den niedrigen Alpenpässen, denn mit seinen 1.420 m ist er nicht gerade schwindelerregend. Die Steigungen über 4 Kilometer und 640 Höhenmetern liegen hauptsächlich auf deutscher Seite zwischen Obermaiselstein und Balderschwang. Am höchsten Punkt der Straße befindet sich die Wasserscheide zwischen Donau/Schwarzes Meer und Rhein/Nordsee.

 

Direkt auf der Passhöhe kann man zur Grasgehrenhütte (1.447 m) abbiegen und sein Gefährt kostenfrei auf dem Parkplatz abstellen. Rund 20 Wanderwege hat die Grasgehrenhütte als Ausgangspunkt.

 

Nicht nur wegen der tollen Landschaft, sondern auch wegen der vielen Kurven, ist die Passstrecke bei Mountainbikern und Motorradfahrern sehr beliebt. Jedoch ist die Kurvenstrecke nicht ungefährlich. Manche Ausfahrt endet mit einem Sturz oder Unfall. Deswegen ist die Geschwindigkeit nahezu am gesamten Pass auf 40 Stundenkilometer begrenzt. Im Winter besteht bereits bei leichtem Schneefall für Pkws Kettenpflicht.

 

Von Fischen verkehrt der Linienbus über Obermaiselstein und den Riedbergpass nach Balderschwang.

 

 

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