Großer Ochsenkopf

 

 

 

 

Auf dem Grat geht es vom Ochsenkopf aufs Riedberger Horn (links)

Wandervorschläge:

 

a) Rundwanderung über Weiherkopf (Anstieg auf 1.665 m, herrlicher Rundblick), dann westlich dem Kamm folgend auf Waldweg etwas bergab und bergauf zum Großen Ochsenkopf (1.662 m), von dort Abstieg in südwestlicher Richtung, bis ein bequemer Weg über Berghaus Schwaben zurück zur Bergstation führt (oder umgekehrt) - ca. 3 Std.

 

b) Von der Hörnerbahn-Bergstation auf dem bestens ausgeschilderten Weg Richtung Schwabenhaus. Kurz vor der gemütlichen Einkehrstation geht es jetzt rechts ziemlich steil hoch Richtung Großer Ochsenkopf, den man nach ca.  einer Dreiviertelstunde ab der Bergstation erreicht hat. Hier wird der Aufstieg bereits mit einer eindrucksvollen Aussicht auf die zahllosen Berggipfel der Allgäuer Alpen belohnt. Jetzt abwärts über ein zauberhaftes Hochmoor mit

schöner Fauna aber auch vorbei an ganzen Feldern von Heidelbeeren führt der Weg bald immer am Grat entlang aufwärts. Es gilt jetzt, ein paar Steilstufen mit Felsen zu überwinden. Aber mit ein wenig Handarbeit, guten Griffen und ein paar Schweißtropfen ist das kein Problem.

 

Der Weg führt weiter immer am Grat entlang bergauf. Herrliche Alpenblumen säumen den Weg. Und immer wieder werden die Mühen des Aufstiegs durch beeindruckende Ausblicke bis zum Hochvogel, zur Mädelegabel, zum Ifen, zum Widderstein, zu den Gottesackerwänden, zum Nebelhorn, zur Höfats und zum Hochgrat – um wirklich nur ein paar aufzuzählen – belohnt. Der Gipfel des Riedberger Horns mit imposanten Gipfelkreuz und traumhafter Rundumsicht lädt zu einer gemütlichen Rast ein. Von der Grasgehrenhütte herauf (am Riedbergpass) ist allerdings immer viel los. Von dort lässt sich der Gipfel als gemütlicher Berg-Spaziergang problemlos „erklimmen“.

 

Nach der Rast geht es wieder abwärts. Bei der Abzweigung Richtung Grasgehren nach links halten und im weiten Bogen hinab ins Tal der Bolgenach. Bei einer Abzweigung (links Richtung Schwabenhaus und Bergstation) geht es nach rechts Richtung Sonderdorf. Nach der Alpe Obere Bolgen (nicht bewirtschaftet) führt der leider nun ein stückweit geteerte Alpweg abwärts bis zur Alpe Bolgen, die zu einer zünftigen Brotzeit einlädt. Nach gut 45 Minuten auf Teer kommt man zur ebenfalls bewirtschafteten Alpe Zunkleiten. Hier biegt der Weg links ab. Erst muss man wieder ein paar Höhenmeter draufpacken, dann geht es aussichtsreich und gemütlich auf dem Panoramaweg, der seinen Namen alle Ehre macht, weiter. Bald kommen die Dörfer der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe ins Visier. Rechts liegt Obermaiselstein, hinten Fischen und links Bolsterlang. In weiten Bögen geht es nun abwärts bis man wieder die Talstation der Hörnerbahn erreicht.

 

Gehzeiten: Bergstation der Hörner Bahn bis Ochsenkopf und Riedberger Horn über den Grat 2,5 Stunden, Rückweg über das Bolgental und den Panoramaweg nochmals gute 2 Stunden bis zur Talstation. Insgesamt sollte man knapp 5 Stunden Gehzeit (ohne Pausen) einrechnen.

 

 

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