Die Burgruine Fluhenstein

 

 

 

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Die Burg Fluhenstein wurde im Jahr 1362 von Oswald von Heimenhofen auf einem vorgelagerten, steilen Felshöcker als hohe Burg erbaut (Kemptisches Lehen). Das Geschlecht der Burgherren von Heimenhofen galt als eines der Reichsten und Geachtetsten im Allgäu. 1444 und 1463 wurde die Burg belagert und erobert, 1477 an den Bischof von Augsburg verkauft. Dieser richtete für den Landmann dort einen Amtssitz ein, der auch bis 1769 als solcher verwendet wurde. 1525 wurde die Burg von den Bauern geplündert, 1607 von den Bauern eingenommen,

 

 

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1632 von den Schweden vergeblich berannt und 1803 aufgelassen (aufgegeben). Heute befindet sich Burg Fluhenstein in Privatbesitz.

 

Die verfallende Burg Fluhenstein zählt zu den beeindruckendsten und besterhaltenen Burgruinen im Allgäu. Erhalten sind umfangreiche Mauerreste, dachlose Wohnbauten und ein Rundturm. An der Westmauer ist heute noch der originale Außenputz erhalten.

 

Die malerischen Überreste der Burg Fluhenstein kann man über einen Fußweg direkt unterhalb des Ortsteiles Staig erreichen.

 

Anfahrt: Von Oberstdorf auf der B 19 in Richtung Immenstadt, Ausfahrt Sonthofen Nord Richtung

Hindelang (B 308), an der 2. Kreuzung links abbiegen (Berghofer Straße), nach der Brücke an der Ampel rechts abbiegen (Fluhensteinweg), dann nach rechts abbiegen in Richtung Staig bis zum Anfang der Waltener Straße. Dort geht links der Fußweg bergan zur Burg Fluhenstein.

 

Weitere ehemalige Burgen und Schlösser um Sonthofen:

 

Sonthofen-Berghofen

 Etwa 500 m südöstlich von der Kapelle in Berghofen stand die abgegangene Burg Berghofen. Sie wurde von den Herren von Berghofen erbaut und 1239 erstmals erwähnt. Die späteren Besitzer waren die Bischöfe von Augsburg. Nach 1356 ist die Burg verfallen. An die Burg Berghofen erinnert nur noch ein von einem Graben umgebener Hügel mit einem Gedenkstein. Die Erhebung ist über einen Wirtschaftsweg zu erreichen, der am Burgweg Nr. 17 in Berghofen beginnt und nach 500 Metern im Wald, nach links abbiegt. Der Gedenkstein steht rechts von der Wegkurve, 30 Meter vom Weg entfernt.

 

Sonthofen-Hinang

 

Die 1166 erstmals erwähnte Burg Hugnang (Hinang) wurde von den Herren von Huoginane ca. 450 m westnordwestlich der Kirche in Hinang erbaut (Burgstall Hugnang mit Gedenkstein auf der Hugnanghöhe). Die Burg war Reichsgut der Hohenstaufen und Rudolf von Habsburg. Spätere Besitzer waren die Herren von Schellenberg, die Bischöfe von Augsburg und die Herren von Laubenberg. Die Burg ist um 1424 verfallen.

 

Sonthofen-Walten

 

Die abgegangene Entschenburg war eine Wallburg. Die Abschnittsbefestigung war ca. 2.200 m ostnordöstlich der Kirche von Sonthofen, nordöstlich von Walten.

 

Sonthofen-Winkel

 

An die Burg des Ritters Hiltbrand von Winkelberg aus dem Jahre 1327 erinnert nur noch ein von einem Graben umgebener Hügel mit einem Gedenkstein bei Winkel. Die Erhebung ist von Winkel in Richtung Berghofer Wald Alpe zu erreichen. Wenn man nach 400 Metern in einer Linkskurve zum Burgberger Horn (Grünten) blickt, erkannt man in etwa 300 Metern Entfernung vor einer mächtigen Eiche den Hügel.

 

Schloss Sonthofen

 

Das ehemalige fürstbischöfliche „Schloss“, 1727 durch Bischof Alexander Sigismund erbaut und späteres königlich bayerisches Bezirksamt, wurde bei den Bombenangriffen 1945 zerstört.

 

 

 

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